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Birgit Myriel Brahner Birgit Myriel Brahner @birgitmyriel · 639 subscribers
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Hypothese zur psychosomatischen Ätiologie der Myopie: Die ungelebte Träne als Brennpunkt der Sehschwäche ? Von Vidrohi Matthias Weitze
Meine lieben Freunde und Leser,
In der Augenheilkunde gelten Fehlsichtigkeiten wie die Kurzsichtigkeit (Myopie) primär als genetisch oder umweltbedingt (insbesondere durch intensive Naharbeit) verursacht. Heute möchte ich Ihnen eine Hypothese vorstellen, die die Psyche und den unterdrückten Affekt als einen potenziellen, ätiologisch relevanten Faktor in den Fokus rückt: die Theorie der "ungeweinten Träne" und ihre Rolle in der Entstehung chronischer Verspannungen, die zur Myopie beitragen.
Diese Abhandlung basiert auf der Logik der Psychosomatik – der untrennbaren Verbindung von Körper und Seele. Sie steht im Widerspruch zur vorherrschenden schulmedizinischen Lehrmeinung, bietet jedoch eine schlüssige und tief menschliche Erklärung für bestimmte Verläufe von Sehschwächen.

I. Die psychosomatische Kette: Von der Emotion zur Verspannung ?
Unsere zentrale Hypothese lautet: Die chronische Unterdrückung überwältigender Emotionen, insbesondere des Weinens, führt zu einer anhaltenden muskulären Verspannung, die die Augenstruktur funktionell beeinflusst und deren strukturelle Veränderung begünstigt.

✨ Der Imperativ der Unterdrückung: Weinen ist eine natürliche Entladungsfunktion. Wird dieser Ausdruck durch gesellschaftliche Normen (z. B. "Jungs weinen nicht" ?) oder traumatische Erlebnisse verboten, muss der Körper die aufgestaute Energie anderweitig binden.

✨ Die Chronische Anspannung: Der Körper entwickelt eine muskuläre Abwehrhaltung gegen den Schmerz und die Tränen. Dies manifestiert sich als chronischer Hypertonus der Nacken-, Stirn- und insbesondere der Augapfelmuskulatur (Ziliarmuskeln).

✨ Das "Nicht-Sehen-Wollen": Diese körperliche Anspannung geht Hand in Hand mit einem psychischen Abwehrmechanismus: Man will die schmerzhafte Realität im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr sehen. Die Myopie (Unschärfe in der Ferne) wird somit zur Verkörperung der psychischen Distanzierung von der unangenehmen Außenwelt. ?

II. Ein Erfahrungsbericht als Evidenz der Psyche (Vidrohis Geschichte)
Um die Logik dieser Kette zu veranschaulichen, möchte ich Ihnen eine persönliche Erfahrung schildern, die mein Verständnis für diesen Zusammenhang geprägt hat.
In meiner Kindheit litt ich unter einer ausgeprägten Lese-Rechtschreib-Schwäche. Die Folge war massive Bloßstellung durch Lehrer vor der gesamten Klasse. Die Tafel, an der meine Fehler zur Schau gestellt wurden, wurde zur Quelle von Scham und psychischem Schmerz. Diese Situation erzeugte starke Tränen in mir, die ich – als Junge der damaligen Generation – um jeden Preis unterdrücken musste. ?
Meine anfängliche bewusste Abwehr war eine Lüge: Ich behauptete, die Tafel nicht mehr richtig sehen zu können, um dem Vorlesen und der Bloßstellung zu entgehen. Aus dieser psychischen Notwendigkeit heraus, die schmerzhafte Realität auszublenden, entwickelte sich plötzlich eine physiologische Realität: Es kam der Zeitpunkt, da ich die Tafel tatsächlich nicht mehr sehen konnte. Ein Augenarzt stellte eine manifeste Kurzsichtigkeit fest (damals ca. −3,5 Dioptrien).
Die anfängliche psychische Abwehr war somit vom Körper wörtlich genommen worden und hatte sich als somatisches Symptom festgesetzt.

III. Die Umkehrprobe: Weinen als Entspannung ?
Der beste Hinweis auf die funktionale Komponente dieser Sehschwäche ist die kurzzeitige Sehverbesserung nach emotionaler Entladung.
Ich habe bis heute die Beobachtung gemacht, dass ich nach intensivem Weinen – sei es aus Trauer, Freude oder Rührung – für eine kurze Zeit klarer und besser sehen kann. ?

Dies ist der 1 Teil.👆 Bitte auch den 2 Teil 👇 Beachtung schenken.🙏🏽
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