Als ich das Video das erste mal gesehen habe, ist mein Herz ganz weit aufgegangen.
Die Geschichte des Babimba-Stammes hat mich tief berührt – so schlicht und doch so kraftvoll zeigt sie uns einen anderen Weg im Umgang mit Fehlern: durch Liebe.
Durch Erinnerung.
Durch Gemeinschaft.
In dieser afrikanischen Tradition wird ein Mensch, der einen Fehler begangen hat, in die Mitte des Dorfes gerufen. Nicht, um beschämt oder verurteilt zu werden – sondern um sich zu erinnern.
Kinder und Älteste, Brüder und Schwestern erinnern ihn laut und liebevoll daran, wer er wirklich ist.
An seine guten Taten. An seine Essenz.
An sein Licht.
🌺Was für ein wunderschönes Bild:
Fehler als Ausdruck eines vorübergehenden Vergessens, wer man eigentlich ist
und Heilung als gemeinsames Erinnern.
Ich glaube, wir leben in einer Gesellschaft, die oft schneller verurteilt als versteht.
Schneller abgrenzt als umarmt.
Doch was, wenn wir einen anderen Umgang lernen würden?
Wenn wir auf Fehler mit Mitgefühl antworten würden – bei anderen und bei uns selbst?
Vielleicht würden wir dann nicht so oft kämpfen.
Nicht so viel verbergen.
Nicht so streng mit uns selbst sein.
Am Ende des Videos erzählt diese wundervolle Frau von einem Moment tiefer Schwesternschaft –
davon, wie sie mit anderen Frauen in einem Kreis saß,
und sie sich in die Augen schauten.
Sie sagt:
„Wir haben einander in unserer innere Schönheit erkannt.
Wir haben einander heimgeführt – in unsere eigene Wahrheit.
Und ich glaube, so sieht der Himmel aus.“
Dieser Moment ist mehr als ein schönes Bild –
er ist eine Vision für uns alle.
Wenn Frauen einander in Liebe begegnen,
einander halten, erinnern, bestärken,
dann entsteht ein Raum, der größer ist als jede Einzelne von uns.
Ein heiliger Kreis.
Ein Ort der Rückverbindung.
Vielleicht sogar: ein Stück vom Himmel auf Erden.
Von Herzen, eure Veronika Mitena
(https://www.instagram.com/veronikamitena/)
🌙@weilwirgoettinnensind🌙
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