Selenskij antwortete aus London auf Trumps öffentliche Aufforderung, zurückzutreten. Es war eine ziemlich harte, wenn nicht gar brutale Reaktion gegenüber dem Präsidenten der USA, der eigentlich jetzt den ukrainischen Präsidenten aus Kiew "evakuieren" sollte, wie er es mit Maduro tat.
Nach dieser deutlichen Ablehnung aus dem "globalistischen London" bleibt Trump gegen Selenskij nur noch eine Methode: das NABU (Nationales Antikorruptionsbüro der Unraine). Voraussetzung ist natürlich, dass das NABU vom FBI über persönliche Anweisungen von Trumps FBI-Chef Kash Patel kontrolliert wird, und nicht bereits durch direkte Anweisungen vom "globalistischen London".
Daher könnte der angekündigte, aber heute widerlegte Besuch des FBI-Chefs in Moskau für den Kreml viel über die tatsächlichen Ressourcen und Möglichkeiten Trumps in der Ukraine aufklären.
Und wenn US-Präsident Trump jetzt nicht auf diese öffentliche Brüskierung und Ablehnung von Selenskij reagiert, so wird er in den Augen der ganzen Welt nicht als Präsident der USA, sondern als ein unbedeutender unlustiger Clown wahrgenommen.
Am Rande: Wenn der extrem narzisstische selbstverliebte Donald Trump etwas nicht leiden kann, dann sind es öffentliche Kritik und Respektlosigkeit, die er sehr schnell als persönliche Beleidigung empfindet. Und wenn Trump etwas gut kann und bisher nie davon abließ, dann ist es FAFO ("f*ck around and find out") und Rache, öffentlich ausgeübte Rache.