🧠 BERLINER WAHLERGEBNIS KIPPT: NEUAUSZÄHLUNG BRINGT AFD DIREKTMANDAT
In Berlin sorgt eine Neuauszählung fast zwei Wochen nach der Abgeordnetenhauswahl für eine überraschende Korrektur. Im Wahlkreis Spandau 1 liegt nun der AfD Kandidat Tommy Tabor vor der CDU Kandidatin Bettina Meißner. Nach der Korrektur kommt Tabor auf 5.184 Erststimmen, Meißner auf 5.150. Der Unterschied beträgt lediglich 34 Stimmen.
Besonders brisant ist der Vergleich mit dem vorläufigen Ergebnis. Am Wahlabend lag zunächst Meißner mit 80 Stimmen vorn. Nach der erneuten Prüfung eines Wahllokals änderte sich das Ergebnis jedoch deutlich. Der Berliner Landeswahlleiter bestätigte die Abweichung von insgesamt 124 Stimmen.
Damit könnte der Vorgang weitreichender sein als ein einzelner Wechsel beim Direktmandat. Nach Angaben des Landeswahlleiters müssen bei einer endgültigen Änderung auch die Überhang und Ausgleichsmandate neu berechnet werden. Dadurch könnte sich sogar die Gesamtzahl der Abgeordneten im Berliner Parlament verändern.
Kritische Medien wie NIUS stellen deshalb die Frage, wie es überhaupt zu einer solchen Abweichung kommen konnte. Gleichzeitig ist wichtig: Von Wahlbetrug kann auf Grundlage der bisher bekannten Informationen nicht gesprochen werden. Nach Angaben des Landeswahlleiters stimmte das schriftlich festgehaltene Ergebnis eines Wahllokals nicht mit der telefonisch übermittelten Schnellmeldung überein.
Das endgültige Berliner Wahlergebnis steht ohnehin noch nicht fest. Der zuständige Bezirkswahlausschuss befasst sich mit dem Vorgang. Die landesweite endgültige Feststellung des Wahlergebnisses ist für den 12. Oktober vorgesehen. Bis dahin bleibt offen, welche konkreten Auswirkungen die Korrektur auf die Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses haben wird.
🔎 Quelle: NIUS
🔎 Weitere Quelle: Junge Freiheit
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