[Sackgasse Westalgie]
Der Tag der deutschen Einheit ist für viele Journalisten ein Tag der Beschäftigung mit der „Ostalgie“. Dabei feiert etwas anderes in Teilen des konservativen Lagers seine unheilvolle Rückkehr: die „Westalgie“.
Sie lähmt, sie lenkt von Grundsatzfragen ab, sie verklärt die CDU, die vorgeblich zurück auf ihren guten, vernünftigen, alten Kurs müsse. Damit sie sich retten kann. Aber das ist nicht unsere Aufgabe. (War sie nie.)
„Geschichte wird gemacht, es geht voran!“, sang die Band Fehlfarben 1982 – just in dem Jahr, in dem Kanzler Helmut Kohl für die gesamte Union das nie ernstgemeinte Projekt aufgab, die politische und kulturelle Hegemonie der Linken zu beenden.
44 Jahre später ist es nun an der Zeit, das Projekt „Westalgie“ zu überwinden. Es hat uns nichts zu sagen.
Meine 100. Ost-Kolumne für Der Eckart aus Wien, hier ohne Bezahlschranke.
Grüße in die Runde.
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// folgt dem kaiser
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