"TIERLIEBE" IM FOKUS DER BETRACHTUNG
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Der Begriff der "Tierliebe" wird oft und gerne verwendet, meist im Kontext der tiefen Zuneigung zu den eigenen Haustieren wie Hunden oder Katzen.
Diese Liebe ist echt und wertvoll, keine Frage.
Doch bei genauerem Hinsehen wird vielfach eine scheinheilige Tierliebe sichtbar, die in scharfem Kontrast zur Realität der Tiernutzung in unserer Gesellschaft steht.
Während man sein eigenes Haustier hegt und pflegt, ignoriert man oft das immense Leid, das Milliarden anderer Tiere erfahren müssen.
Dieser Widerspruch zeigt sich in der Massentierhaltung, wo Tiere als bloße Ressourcen für Fleisch, Eier und Milch ausgebeutet werden.
Sie leben unter unwürdigen Bedingungen, weit entfernt von dem Leben, das wir unseren eigenen Tieren ermöglichen.
Doch die Ausbeutung endet nicht dort ...
Die Häute von Tieren werden zu Leder verarbeitet, und Pelztiere leiden für Mode.
In Tierversuchen für Kosmetika oder Medikamente werden unzählige Lebewesen gequält, während die Jagd als Hobby betrieben wird, das Tieren Panik und Tod bringt.
All diese Praktiken stehen im direkten Widerspruch zu dem Bild der Tierliebe, das viele Menschen von sich selbst haben.
Sie zeigen, dass diese Liebe oft nur selektiv angewendet wird.
Genau hier stellt sich die Frage:
Kann eine Liebe, die an der Spezies-/Artengrenze endet, wirklich als Zeichen eines hochstehenden Bewusstseins gelten, das zu bedingungsloser und umfassender Liebe fähig ist?
Ein solches Bewusstsein wird oft durch die Fähigkeit definiert, über den eigenen Horizont hinauszublicken und Mitgefühl für JEDES fühlende Lebewesen zu empfinden.
Die Liebe zu Haustieren ist zwar ein Ausdruck von Empathie, doch wenn diese Empathie nicht für eine Kuh oder ein Huhn gilt, ist sie unvollständig und widersprüchlich.
Ein höheres Bewusstsein würde erkennen, dass nicht Niedlichkeit, Nützlichkeit oder die Ähnlichkeit zum Menschen über den Wert eines Lebens entscheidet, sondern allein die Fähigkeit, Freude und Schmerz zu empfinden.
Wahre, umfassende Tierliebe bedeutet, unsere Handlungen mit unseren inneren Werten in Einklang zu bringen.
Sie erfordert, die Kluft zwischen den Tieren, die wir lieben, und denen, die wir ausbeuten, zu schließen und die Konsequenzen unserer Konsumentscheidungen zu hinterfragen.
Welche inneren Werte vertrittst du?
In welchem ethischen Bewusstseinsstand siehst du dich?
Und begreifst du wahre (Tier-)Liebe allumfassend oder nur selektiv?
@WuerdefuerTierundMensch
und
@tierleidfreielebensmittel
@wuerdigetiervermittlung
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Forwarded from Würde für Tier und Mensch
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