Zu unseren Obstkisten mit Kirschen
Welche Kirschsorten gibt es?
Süßkirschen 🍒
Die Sauerkirsche wird auch Weichselkirsche genannt und wird in Deutschland vor allem in Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen angebaut. Ihr Baum erreicht eine Höhe von 1 – 10 m. Sie enthält viele Vitamine und ist robuster als die Süßkirsche, die bei direktem Regeneinfall auch gern mal aufplatzen kann.
Wenn Sie selbst gern mal einen Sauerkirschenbaum pflanzen möchten, hat oberste Priorität, dass genügend Platz zur Verfügung steht, weil das Gewächs ein sowohl ein ausgeprägtes Wurzelsystem entwickelt als auch bis zu 15 m in die Höhe sprießen kann. Darüber hinaus werden sonnige Bereiche im Garten bevorzugt, die ausreichend Wärme zulassen. Besonders schön machen sich die weißen Blüten der Sauerkirsche in ihrem Garten.
Säulenkirsche 🍒
Als Säulenkirschen werden Süßkirschen bezeichnet, die lediglich an einer kleinen Staude wachsen und sich deshalb perfekt zum Anbau im eigenen Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon eignen, da sie sehr platzsparend sind.
Sie ist eine Kirschsorte, die nicht nur reichlich süße Früchte trägt, sondern auch eine Menge für Ihre Gesundheit zu bieten hat. Von Ende Juli bis Anfang August können Sie die verhältnismäßig großen, dunkelroten Früchte ernten. Je nach Schnitt wird die Säulenkirschenpflanze bis zu. 2,5 m hoch. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Abstand zu anderen Pflanzen sollte 60 – 80 cm betragen.
Wildkirsche 🍒
Die dunkelroten Beeren sind kleiner und im Geschmack etwas bitterer als die Zuchtform der Süßkirsche. Die Wildkirsche ist aber vor allem in der Herstellung von Marmeladen und dem Brennen von Schnäpsen sehr beliebt. Diese Kirsche fällt ebenfalls in die Gattung der Vogel-Kirsche, mit dem Unterschied, dass sie wild wächst und ihre Früchte sehr hoch am Baum hängen, dass sie für Vögel gut zu erreichen, für Menschen aber schwer zu pflücken sind. Die Wildkirsche ist in erster Linie ein begehrter Holzlieferant für Möbelstücke, da ihr Holz besonders elastisch ist.
Kornelkirsche 🍒
Die heute in Vergessenheit geratene Kornelkirsche war bereits im Mittelalter bekannt. Ihre Erntezeit ist meist von August bis September. Kornelkirschen rufen sich zwar “Kirschen”, botanisch gesehen, gehören sie aber nicht zu dieser Pflanzenfamilie, sondern zu der Familie der Hartriegelgewächse. Kornelkirschen sind baumartige Sträucher oder kleine Bäume, die im Durchschnitt ca. 4 bis 6 Meter hoch wachsen können. Sie charakterisieren sich durch ihre gelblich leuchtenden Blüten und werden oft in Parkanlangen angepflanzt.
Obwohl keine Verwandtschaft mit Süß- oder Sauerkirschen vorliegt, können Sie die Kornelkirschen in der Küche wie normale Kirschen behandeln und verarbeiten. Die ausgereiften Beeren schmecken ähnlich und in ihrer Mitte sitzt ebenfalls ein harter Kern.
Die Kornelkirschen sind 1-2 cm groß, länglich oval geformt und haben eine glänzende Oberfläche. Die reifen Früchte sind normalerweise rot, es gibt aber auch gelbe und größere Züchtungen mit mehr Fruchtfleisch.
Tollkirsche (Vorsicht giftig!) 🍒
Optisch lädt die Tollkirsche zum Verzehr ein und auch in ihrer Form ähnelt sie den ungiftigen Kirschsorten, aber Sie sollten aufpassen! Das Gift der Tollkirsche ist sehr stark und besonders für Kinder lebensbedrohlich. Sie erkennen die Tollkirsche an ihrer dunklen Beere, ihren bräunlich violetten Blüten und ihren elliptischen Blättern, die sich glockenförmig bzw. schirmartig über den oberen Teil Beere legen. Die Beeren hängen an bis zu zwei Meter hohen Stauden an sonnigen Waldrändern und Lichtungen. Sie wachsen in der Zeit zwischen Juli und Oktober
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