Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat seit Dienstantritt als Minister im Mai 2025 rund 188.000 Euro Steuergeld ausgegeben für Visagisten, Maskenbildner, Stylisten und Fotografen. Das enthüllt die Antwort des Finanzministeriums auf eine AfD-Anfrage.
Der AfD-Finanzpolitiker Hauke Finger hat mit einer Anfrage an die Bundesregierung aufgedeckt: Finanzminister Lars Klingbeil hat 188.000 Euro Steuergeld für Fotos und Schminke ausgegeben.
Im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nehme das Bundesministerium der Finanzen (BMF) zur Bebilderung seiner Kommunikation Dienstleistungen externer Fotografen in Anspruch „und hat hierfür einen eigenen Rahmenvertrag mit einer Fotoagentur geschlossen“, heißt es in der Antwort auf die Anfrage, die NIUS vorliegt.
Soweit für die fotografischen Dienstleistungen erforderlich, würden darüber auch Dienstleistungen von Visagisten beauftragt. Bei bestimmten Kommunikationsanlässen würden „visagistische Dienstleistungen zudem auch über Dienst- oder Werkverträge in Anspruch genommen“.
„Wasser predigen, Wein trinken“
Die Kosten seien entstanden, während Klingbeil „öffentlich wenig glaubwürdig über die ausgehebelte Schuldenbremse, die fehlende Haushaltskonsolidierung und den wachsenden Sparzwang schwafelt“, kritisiert Finger.
Gleichzeitig gebe der Finanzminister „immer mehr von unserem Geld für seine persönliche Image-Pflege aus“. Dies sei ein klassischer Fall von „Wasser predigen, Wein trinken“. Besonders peinlich sei für Klingbeil: Seine Styling-Kosten seien 2026 um heftige 50 Prozent gestiegen: „So sieht keine glaubwürdige Finanzpolitik aus“, so Finger.
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